
Die Lieder der Claire Waldoff
interpretiert von Heike Mix (Gesang)
und Markus Rummel (Piano)
Text: Heike Mix & Georg Koeniger
Regie: Georg Koeniger
Main Post Sommerhausen
Kennen sie Clara Wortmann? Nein - nicht weiter schlimm! Und Claire Waldoff? Auch nicht! Dann sollten Sie aber unbedingt Heike Mix und Markus Rummel kennen lernen!
Geschickt verbindet Heike Mix die Vita (der Claire Waldoff) mit den Liedern, nahtlos wechselt sie vom Plauderton zum Gesang, flicht Anekdotisches und Hintergründiges in die Interpretation der Lieder mit ein, verknüpft es zur unverwechselbaren Einheit. Sie singt und spielt mit dem ganzen Körper, läßt das Gesicht "sprechen", unterlegt ihre Figur mit Stimmungen und Gefühlen, zaubert mit ihrer schauspielerischen Erfahrung und ihrem perfekten Berliner Dialekt die Atmosphäre des Vorkriegs-Berlin auf die Bühne...
Musikalisch perfekt getragen wird sie dabei von ihrem Klavierbegleiter Markus Rummel, dessen schweigsame -schüchterne Art, zur eigenen Rolle ausgebaut, einen ganz eigenen Qualität erhält und sich hervorragend in die Dramaturgie einen rundum gelungenen Programms von großstädtischem Format einfügt.
Main Post Würzburg
Eine Tüte voller Leben - Unter dem Motto "...ich will aber gerade vom Leben singen...!" kitzelt Heike Mix die Zuschauer mit temperamentvoller Schnoddrigkeit und breitet vor diesem die unterschiedlichsten Lebensumstände aus. In der tönernen Tüte voller Vitalität und Erfahrung, die Mix für ihr Publikum auspackt, wechselt lässiger Plauderton mit leiseren Tönen, Groberes mit Spöttischem und Keckem. Stimmig erscheint der dramaturgische Griff des Regisseurs Georg Koeniger, den Liederzyklus in die nostalgische Erinnerung der einsam zurückgezogenen alternden Diva einzubetten. Auf diese Weise entsteht ein prägnantes Portrait der Claire Waldoff. Ein Augen und Ohrenschmaus dieser beschwingte Reigen aus Melodie und Text.
Fränkischer Tag- Forchheim
Das ohnehin schon großartige Programm erfuhr nach der Pause einen weitere Steigerung, das Bühnenbild verwandelte sich in "Barstimmung". Spätestens an dieser Stelle waren alle Barrieren zum Publikum gebrochen und die Künstlerin präsentierte frech, humorvoll ihr Repertoire, wie "Wer schmeißt denn da mit Lehm?", "Da wackelt die Wand!" und "Tante Emma". Das Publikum amüsierte sich köstlich über Kritik an politischen und gesellschaftlichen Missständen in den "Goldenen Zwanzigern". Es war ein guter Griff, Heike Mix, die sich perfekt mit der "Claire Waldoff" identifizierte, nach Forchheim zu holen.
Kitzinger Zeitung
Die lebendige Vorstellung bot nicht nur einen intensiven Einblick in die Lebensumstände der Claire Waldoff. Hervorragend eingefangen in ihren schillernden Liedern mit der "Schnauze vorneweg und dem Herz am rechten Fleck".
Sensibel gefühlvoll, dann wieder, unverfroren und scharfzüngig, verpackte sie das Leben in würzige Texte und verband charmant kleine Alltagsanekdoten mit der Interpretation der Lieder.
Heike Mix spielt Talent und schauspielerische Erfahrung in vollen Zügen aus.
Auch die einsame alternde Diva schildert sie in ihrem köstlichen Portrait treffsicher, inszeniert sie in feinfühligen Arrangements. Eine Live-Vorstellung die es in sich hatte.
Markus Rummel unterstrich die prägnante Präsentation am Klavier. Er spielte seinen Rolle als zerstreuter und schweigsamer Musiklehrer bestens und brachte die naturgetreue Studie "balinerisch" an den Mann.
Ein beschwingter Liederzyklus des Lebens und der Liebe, der Erinnerungen an vergangene Tage weckte, der berührte.
Schweinfurt -Halsheim
Ein Stück Berlin im Amphietheater. Heike Mix begeisterte mit Waldoff-Programm.
Man spürte genau, dass Heike Mix die Waldoff auf den Leib geschrieben ist...
Das Programm zeichnet sich durch ein umfangreiches Songrepertoire und aufwendige Textpassagen aus - höchst amüsant und kurzweilig für das Publikum. Ein Volltreffer!
Kitzingen Alte Synagoge
Schauspielerin und Sängerin Heike Mix verhalf der Künstlerin Claire Waldoff zu einer fulminanten Wiederauferstehung. Zwischen Chansons und Couplets brachte sie zudem allerlei Schmonzetten Aus Claires Leben, bezog die Zuschauer mit ein, ohne aufdringlich zu wirken und spazierte souverän durch Berlin und durch die Biographie der Waldoff.
"Ich will aber grade vom leben singen...!" der trotzige Ausspruch der Waldoff, zugleich Motto des Programms, versprach nicht zuviel.
Berliner Schnauze ,natürlich mit Herz!
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